Das Absturzrisiko

 

…für ein Flugzeug ist in der Startphase und während des Landeanflugs am größten. Es wächst mit der Anzahl der Flugbewegungen und wird sich für uns mit den angepeilten 360 000 Flugbewegungen pro Jahr enorm vergrößern.

 

Diejenigen, die verantworten müssen, dass der BBI in dieses dicht besiedelte Gebiet hineingebaut wurde, setzen unser Leben bewusst diesem Risiko aus.

 

Es ist bereits schon einmal ein Flugzeug im Bereich des Flughafens Schönefeld abgestürzt. Es kann wieder passieren und auch unsere Wohngebiete treffen. Wir wollen es aber weder hier, noch in einem anderen Wohngebiet rund um den BBI je wieder erleben müssen.

 

Forderung:

 

Starten über möglichst unbewohntem Gebiet und auf neuen Routen und keine Besitzstandswahrung auf fluglärmfreies Wohnen und Leben für peripher Betroffene auf Kosten und zur Vergrößerung des Risikos der Haupt­betroffenen!

 

Die abknickende DFS-Route führt beispielsweise die Flugzeuge zunächst auf einer wesentlich längeren Strecke über unbewohntes Gebiet entlang der L 76 als der Start beim Geradeaus-Flug, wie er vom Land Berlin und den Gemeinden zwischen Mahlow-Waldblick und Potsdam zur eigenen Komplett-Entlastung von allen Übeln des BBI gefordert wird.

 

Dadurch wird die absolute Verweigerung der Übernahme einer Teil-Last durch die Anrainer der DFS-Routen noch einmal mehr ethisch fragwürdiger. Das dicht besiedelte Kerngebiet von Blankenfelde-Mahlow soll nicht nur allein die Lärm- und Schadstoff-Last der Flüge von und nach Westen tragen, sondern auch das Absturzrisiko.